Schulprojekt Kirschlorbeer

Die Albert Koechlin Stiftung hat im Jahr 2019 das Projekt Kirschlorbeer initiert. Das Projekt spricht einerseits Schulklassen aus der Innerschweiz und anderseits Hauswarte von Schulanlagen an.

 

Übergeordnetes Ziel des Projekts Kirschlorbeer

·     Alle Innerschweizer Schulanlagen sind frei von invasiven Neophyten;

·  60 Klassen (3. bis 6. Klasse) beteiligen sich am „Schulprojekt Invasive Neophyten“ (gestaffelt, pro Schuljahr 15 Schulklassen, Schulklassen nehmen zwei Jahre am Projekt teil).

 

Teilziele des Projekts Kirschlorbeer

· Umweltbewusstes Handeln und Denken wird gefördert und die Schülerinnen und Schüler werden zu einer aktiven Auseinandersetzung mit naturnahen Lebensräumen ermutigt;

·    Invasive Neophyten auf/im Schulgeländen werden durch einheimische Sträucher, Stauden oder Bäume ersetzt.

 

Projektablauf

IIm Rahmen des AKS-Projektes Kirschlorbeer können Lehrpersonen ihre Klassen für die Teilnahme anmelden. Nach der Anmeldung findet eine Erstbesprechung sowie eine Begehung des Schulareals mit einer Fachperson statt. An der Begehung muss der Hauswart ebenfalls anwesend sein.  Bei der Begehung wird definitiv festgelegt, ob das Projekt beim entsprechenden Standort durchgeführt werden kann (falls keine invasive Neophyten vorhanden sind, wird das Projekt beendet)

 

Parallel zum praktischen Einsatz wird das Thema „Invasive Neophyten“ im Unterricht während mindestens neun Lektionen behandelt. Damit die Thematik nachhaltig behandelt werden kann, engagieren sich Schulklassen mit wiederholten Arbeitseinsätzen (bis zu drei Einsätzen) während zweier Schuljahre. Es sollen nicht nur invasive Neophyten entfernt, sondern auch einheimische Sträucher und Bäume gepflanzt werden. Beim letzten Einsatz wird ein Klassenbaum (z.B. Eiche) als Erinnerung gepflanzt.

  

Ergänzend können die Schulklassen die Ausstellung „Exotische Problempflanzen“ der Umweltberatung Luzern / Agentur Umsicht bestellen und die Bevölkerung zum Thema invasive Neophyten informieren.

 

Teilnahmeberechtigte Gemeinden

Beim Projekt können Schulklassen aus der Innerschweiz teilnehmen.

 

Bei folgenden Gemeinden wird das Projekt nicht mehr angeboten (keine Bestände an invasiven Neophyten oder bereits ein Projekt am Laufen): Altishofen, Beromünster, Ebikon, Emmen (Rüegisingen, Riffig, Sprengi, Gersag), Erstfeld, Galgenen, Hitzkirch, Horw, Illgau, Ingenbohl, Kriens, Küssnacht am Rigi, Neuenkirch, Obbürgen, Reiden, Root, Schongau, Sempach, Stadt Luzern, Sursee, Udligenswil, Uffhusen, Vitznau, Weggis und Wolhusen (Stand 6.5.20). 

Ausschreibung  

Anmeldung

Unterrichtsmaterial

! Passwortgeschützter Bereich