Ausschreibung Schulprojekt Kirschlorbeer

Übergeordnetes Ziel des Projekts Kirschlorbeer

·     Alle Innerschweizer Schulanlagen sind frei von invasiven Neophyten;

·  60 Klassen (3. bis 6. Klasse) beteiligen sich am „Schulprojekt Invasive Neophyten“ (gestaffelt, pro Schuljahr 15 Schulklassen, Schulklassen nehmen ein bis zwei Jahre am Projekt teil).

 

Teilziele des Projekts Kirschlorbeer

· Umweltbewusstes Handeln und Denken wird gefördert und die Schülerinnen und Schüler werden zu einer aktiven Auseinandersetzung mit naturnahen Lebensräumen ermutigt;

·    Invasive Neophyten auf/im Schulgeländen (oder alternativ im Wald, in Naturschutzgebieten) werden durch einheimische Sträucher oder Bäume ersetzt.

 

Projektablauf

Im Rahmen des AKS-Projektes Kirschlorbeer können Lehrpersonen ihre Klassen für die Teilnahme anmelden. Nach der Anmeldung findet eine Erstbesprechung sowie eine Begehung des Schulareals mit einer Fachperson statt. An der Begehung muss der Hauswart ebenfalls anwesend sein. 

 

Bei der Begehung wird definitiv festgelegt, ob das Projekt beim entsprechenden Standort durchgeführt werden kann (falls keine invasive Neophyten vorhanden sind, wird das Projekt beendet). 

 

Parallel zum praktischen Einsatz wird das Thema „Invasive Neophyten“ im Unterricht während mindestens neun Lektionen behandelt. Damit die Thematik nachhaltig behandelt werden kann, engagieren sich Schulklassen mit wiederholten Arbeitseinsätzen (bis zu drei Einsätzen) während bis zu zwei Schuljahre. Es sollen nicht nur invasive Neophyten entfernt, sondern auch einheimische Sträucher und Bäume gepflanzt werden. Beim letzten Einsatz wird ein Klassenbaum (z.B. Eiche) als Erinnerung gepflanzt.

  

Ergänzend können die Schulklassen die Ausstellung „Exotische Problempflanzen“ der Umweltberatung Luzern / Agentur Umsicht bestellen und die Bevölkerung zum Thema invasive Neophyten informieren.

RAHMENBEDINGUNGEN

DES PROJEKTES

Zielgruppe

Schülerinnen und Schüler der 5.&6. Klasse

Schülerinnen und Schüler der 3.&4. Klasse

 

Teilnahmeberechtigte Gemeinden

Beim Projekt können Schulklassen aus der Innerschweiz teilnehmen.

 

Bei folgenden Gemeinden wird das Projekt nicht mehr angeboten (keine Bestände an invasiven Neophyten oder bereits ein Projekt am laufen): 

Altishofen, Beromünster, Ebikon, Emmen (Rüegisingen, Riffig, Sprengi, Gersag), Erstfeld, Galgenen, Hitzkirch, Horw, Illgau, Ingenbohl, Kriens, Küssnacht am Rigi, Neuenkirch, Obbürgen, Reiden, Root, Schongau, Sempach, Stadt Luzern, Sursee, Udligenswil, Uffhusen, Vitznau, Weggis und Wolhusen. 

 

Projektdauer

Das Schulklassenprojekt „Kirschlorbeer“ dauert für eine Schulklasse bis zu zwei Schuljahre. Start ist jeweils in der 3. oder 5. Klasse. 

 

Kostenbeitrag

Die Teilnahme ist für die Schulklassen kostenlos. Die anfallenden Kosten für die praktischen Einsätze (Betreuung durch Fachpersonen, Materialkosten, Bewilligungen) werden durch die Albert Koechlin Stiftung übernommen.

 

Unterlagen für den Unterricht

- Unterrichtsdossier Kirschlorbeer
- 2 Globibücher „Globi und die neuen Arten“
- 2 Praxishilfen Neophyten, Ausgabe 2012
- 25 Flyer „Exotische Problempflanzen im Garten 

LEISTUNGEN

ALBERT KOECHLIN STIFTUNG

Die Albert Koechlin Stiftung stellt die  Unterrichtsdossiers zur Verfügung.

 

Die Albert Koechlin Stiftung organsiert die praktischen Einsätze und die entsprechenden Fachpersonen.

 

Das benötigte Werkzeug für die praktischen Einsätze wird zur Verfügung gestellt.

 

Die Materialkosten der einheimischen Sträucher und der Erstpflanzung werden von der Albert Koechlin Stiftung übernommen.

 

Die Klasse erhält anlässlich des letzten Pflegeeinsatzes einen Klassenbaum als Erinnerungsgeschenk. 

 

Die Albert Koechlin Stiftung organisiert für die Lehrpersonen einen freiwilligen Weiterbildungskurs.

 

Die Albert Koechlin Stiftung stellt die Ausstellung „Exotische Problempflanzen“ der Umweltberatung Luzern / Agentur Umsicht kostenlos zur Verfügung.

Informationen über die Ausstellung: 

https://umweltberatung-luzern.ch/angebot/ausstellung-exotische-problempflanzen

LEISTUNGEN 

LEHRPERSON/KLASSE

Die Lehrperson erarbeitet mit den Schülerinnen und Schülern das Grundwissen hinsichtlich der Thematik invasive Neophyten (mind. 9 Lektionen) und bereitet sich auf die praktischen Einsätze vor.

 

Die Lehrperson besucht, wenn möglich, den Weiterbildungskurs.

 

Die Klasse engagiert sich mit bis zu drei praktischen Einsätzen.

 

Die Lehrperson ist für die Berichterstattung in den regionalen Medien zuständig.



Weiterbildungskurs

Im Rahmen des Projekts wird ein Weiterbildungskurs für Lehrpersonen angeboten. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Teilnehmerzahl ist pro Kurs auf 15 Teilnehmende beschränkt. Mit der Anmeldung fürs Projekt kann man sich für die Teilnahme an einem Kurs anmelden.

 

Kurs Invasive Neophyten für Lehrpersonen in Luzern

Kursinhalt:      Nach einem Theorieblock über invasive Neophyten und deren Auswirkungen auf unser Ökosystem wird das                                                 Unterrichtsdossier erklärt. Anschliessend werden bei einem praktischen Einsatz Neophyten entfernt.

Kursleitung:    Andreas Merz, Wendelin Zemp

Kursdaten:      9. September 2020, 13.30 bis 17.00 Uhr, Stadtgärtnerei Luzern


Zeitplan (Schuljahr 2020/21 und 2021/22)

Freitag, 29. Mai 2020   

Ende Mai 2020

bis Sommer 2020

9. September 2020

Vor erstem Einsatz  

Anmeldeschluss  

Versand Unterlagen für Unterricht

Begehung vor Ort mit Fachperson und Hauswart

Weiterbildungskurs für Lehrpersonen

Vorbereitung praktische Einsätze im Unterricht (mindestens 9 Lektionen)

Herbst 2020 bis Frühjahr 2022 Zwei bis drei praktische Einsätze